links Kindergarten, rechts Gemeindehaus   links Kindergarten, rechts Gemeindehaus   Kindergarten innen  
Auftraggeber war die Katholische Pfarrei Heidelberg-Wieblingen, St. Bartholomäus, vertreten durch Herrn Pfarrer Eisenhauer.
Betreuung durch das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg, vertreten durch Herrn Baudirektor Hans Rolli.

Wesentliche Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Architektin Assem,
Dipl.-Ing. Architekt Klaus Unruh.

  In Ergänzung zur Pfarreikirche St. Bartholomäus sollte ein Gemeindehaus und ein Kindergarten gebaut werden. Da die Funktionen eines Gemeindehauses und eines Kindergartens sehr unterschiedlich sind, erfolgte die Unterbringung in zwei getrennten, aber in Beziehung zueinander stehenden Gebäuden. Räumlich sind die beiden Gebäude um einen gemeinsamen Gartenbereich gruppiert und beide Gebäude haben gleiche Gestaltungsmerkmale. Sie sind geprägt durch rotes Sichtmauerwerk, von außen aufgeschraubte, weiße Holzfenster und keramische Fußbodenplatten.
Beide Gebäude haben ein durchlüftetes, offenes Satteldach, gedeckt mit Wellasbestzementplatten, mit großem Dachüberstand.
  Es war das Ziel, diesen Gebäuden mit ihren relativ überschaubaren funktionalen und begrenzten konstruktiven Anforderungen eine einfache, reduzierte, aber durch die vorhandenen Proportionen wirkende Gestaltung zu geben. Das rote Mauerwerk mit den weißen, aufgesetzten Holzfenstern und dem grauen Dach unterstützen dieses Ziel durch die materiale Struktur und die materialbedingte Farbgebung.
Durch die einfache Konstruktion und die kostengünstigen Materialien konnte das Vorhaben mit geringen finanziellen Mitteln realisiert werden.
  Veröffentlichungen

"Architekturführer Heidelberg"
Bauten um 1000 - 2000
1998, S. 225