Bauherr war BP Benzin und Petroleum AG, Verkaufsabteilung Mannheim.

Wesentlicher Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Architekt Hans Blume.

Dieses weit auskragende Stahlbetondach wurde zum Prototyp des Tankstellenbaus der Firma BP und später auch anderer Mineralölfirmen. Zuvor waren die überdachten Tankstellen mit einem sehr hohen Fries umrandet, auf welchem in der Regel die Farben des jeweiligen Mineralölkonzerns angebracht wurden.
  Im Gegensatz dazu sollte das Dach durch seine prägnante und gut in Erinnerung bleibende Form den Autofahrer auf die BP-Tankstelle aufmerksam machen.
Das auskragende Dach mit einer möglichst dünnen Stirnfläche sollte im Gegensatz zu den damals üblichen, schwer erscheinenden Tankstellendachumrandungen, Leichtigkeit und einladende Offenheit signalisieren. Konstruktiv waren diese Dächer nicht einfach.
  Das Volumen der Konstruktion, sowohl bei den Stützen als auch beim Dach, sollte auf das Äußerste reduziert werden.
Hinzu kam, dass das Dach durch einbetonierte Stahlrohre in den Stützen entwässert wurde.
Für damalige Verhältnisse wurden hohe Anforderungen an die handwerklichen Fähigkeiten des Betonbauers gestellt.
  Veröffentlichungen

„Garagen- und Tankstellenbau“
1953, S. 205, Callwey-Verlag, München

„Baukunst und Werkform“,
1953, Heft 8, S. 422

„Das Kunstwerk“
Sonderausgabe Moderne Architektur
1954, Heft 3, S. 42

„Tankstellen 1963“
S. 15, 21, 23, 40, 42-44, 64, 65, 74-76